#Selbstliebe & die Macht deiner inneren Stimme

„Liebst du dich eigentlich selbst?“

Die wenigsten Menschen in unserer Gesellschaft würden diese Frage sofort oder entschieden mit JA beantworten. Aber warum eigentlich?! Uns wird ständig eingetrichtert, dass wir besser, erfolgreicher, schöner sein sollen. Bei diesem Maßstab, der kein Ende nach oben hin zu haben scheint ist es ziemlich schwierig sich selbst so zu akzeptieren und auch wert zu schätzen wie man ist.

Ich bin ganz ehrlich, ich bin selbst nicht oft an dem Punkt wo ich offen sagen könnte: ich liebe mich selbst. Aber ich bin auf dem Weg dorthin und arbeite daran. Und ich habe in der letzten Zeit  viel dazu gelernt, wenn es darum geht sich selbst zu akzeptieren.

Meiner Meinung nach ist das, was auch so oft in Ratgebern oder sonst wo zu finden ist, tatsächlich einer der besten Tipps um mehr Selbstliebe oder wenigstens Akzeptanz zu erreichen: Sich selbst ein guter Freund zu sein. Denn was wir alle – meist sogar unbewusst- ständig tun ist: mit uns selbst zu sprechen, quasi im Dialog zu sein. Das hört sich immer gleich komisch an, so als würde man wie mit einer anderen Person im Raum reden und Selbstgespräche, aber ganz so ist das natürlich auch nicht. Ich würde behaupten wenn etwas gut klappt, freuen wir uns einfach. Aber wenn man mal darauf achtet, wie man selbst darauf reagiert, wenn etwas schief läuft und man selbst womöglich einen Fehler gemacht hat, kann das ganz schön erschreckend sein…

Nie klappt bei mir etwas. War ja klar, dass ich scheitere. Ich bin nicht gut genug.

Solche Glaubenssätze sind nicht selten und wie man schon durch die Abstimmung sehen kann, die meisten von uns rutschen schnell in eine negative Gedankenspirale. Man könnte sagen: „Ach, das sage ich doch nur so in Gedanken daher und meine es gar nicht so“. Aber alles was in unseren Gedanken passiert macht ja etwas mit uns: Wir machen uns selbst schlecht, setzen unseren Selbstwert herab und streuen dadurch noch Salz in die Wunde.

Was wir stattdessen tun können: uns überlegen, wie eine uns nahestehende Person (beste/r Freund/in, Geschwister etc.) reagieren würden. Sie würden uns in den seltensten Fällen in dem Glauben, dass alles unsere Schuld und unser Versagen ist, bestärken. Was wahrscheinlicher ist: sie würden uns trösten, und Dinge sagen wie

Fehler sind in Ordnung. Du wirst es beim nächsten Versuch schaffen. Das macht dich nicht als Person schwächer oder schlechter.

Wenn wir also mal bewusst uns selbst zuhören, dann können wir anfangen, bewusst den Dialog mit uns selbst zu steuern. Und zwar in eine gesunde, uns selbst stärkende Richtung. Wir können selbst unseren inneren Kritiker in einen liebevollen Freund umwandeln, der uns immer wieder hoch hilft, wenn wir das Gefühl haben, es geht bergab.

Ich hoffe, euch damit einen Denkanstoß zu geben,  immer wieder mal bewusst in sich hinein zu hören. Wenn euch Themen wie dieses interessieren und ihr mich unterstützen wollt, teilt gerne den Link mit anderen und abonniert den Blog per Mail (an der Seite).

xoxo, Leo.  🙂

2 Gedanken zu “#Selbstliebe & die Macht deiner inneren Stimme

  1. Pingback: #Selbstliebe & die Macht deiner inneren Stimme – Leben wie ein Regenbogen

  2. Pingback: #selfcare – die Beziehung zu sich selbst pflegen – leo´s lovely mess

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