Dankbarkeit & das Gratitude Journal – #selfcare challenge Nr. 1

In meinem Post zu Selfcare habe ich beschrieben, was ich mir für die Zukunft so an Gewohnheiten vorgenommen habe, die ich ausprobieren und dann in meinen Alltag integrieren möchte, um mir selbst etwas Gutes zu tun.

Vor genau zwei Wochen habe ich mir dann selbst eine Challenge gesetzt: 14 Tage lang jeden Tag in ein Gratitude Journal bzw. Dankbarkeitstagebuch zu schreiben. Für diejenigen, die das Prinzip noch nicht kennen: es geht darum, sich jeden Tag bewusst etwas Zeit zu nehmen und über das nachzudenken, wofür man im Leben dankbar ist und dies dann schriftlich in Notizform festzuhalten. Ob es nun etwas ganz Spezielles ist, das an diesem Tag passiert ist oder eher eine „Alltäglichkeit“, die man in diesem Moment so richtig schätzen gelernt hat, spielt dabei keine Rolle.

Manchmal sind es schon die kleinen Dinge, wie ein schöner Sonnenuntergang am ausgelassenen Sommerabend, die einen glücklich(er) machen – wenn man sie nur zu würdigen und schätzen weiß. 🙂

Für mich ist Dankbarkeit besonders in der letzten Zeit eine Art Anker gewesen, denn es gibt nun mal immer wieder Phasen im Leben, die mehr Herausforderungen enthalten als andere. Aber gerade dann muss man versuchen sich auch an ganz kleinen Dingen zu erfreuen und eigene Erfolge zu würdigen, da sie sonst schnell in einem Strudel negativer Gedanken untergehen können.

Also habe ich jeden Abend vorm Schlafen-Gehen in mein kleines Notizbuch drei bis fünf Stichpunkte eingetragen, die ich in dem Moment spontan mit dem Gefühl von Dankbarkeit und Glück verbunden habe. Ich könnte nicht behaupten, dass mir das immer leicht gefallen ist – manchmal saß ich da mit dem offenen Notizbuch und der leeren Seite vor und mir fiel entweder nichts ein, das meiner Meinung nach würdig war, dort eingetragen zu werden, oder ich hatte in dem Moment wirklich das Gefühl für nichts so richtig dankbar sein zu können. Aber auch dann „zwang“ ich mich dazu, etwas aufzuschreiben, auch wenn ich manchmal erst etwas länger nachdenken musste und mir wurde wieder bewusst:

Es gibt immer kleine Lichtstrahlen, die die Schatten durchbrechen.

Und nach einigen Tagen wurde es zur Routine. Ich freute mich an manchen Tagen sogar darauf, weil ich mir selbst damit eine neue, positivere Perspektive auf die Dinge eröffnete, der ich mich den Tag über womöglich verschlossen hatte. Im Alltag ist man so darauf fixiert, zu funktionieren, dass man meist nur die negativen Einflüsse von außen wahrnimmt, aber wenn man mit etwas Abstand nochmal zurückblickt, werden erst kleine Details voller Schönheit sichtbar.

Was hat mir diese 14 Tage Challenge also gebracht und werde ich das Gratitude Journal weiter täglich füllen? – Ich denke, dass ich auch in den nächsten Tagen oder Wochen weiter möglichst regelmäßig in mein Gratitude Journal schreiben werde, denn auch wenn es sich manchmal unnötig oder anstrengend anfühlte, verändert es doch sehr die eigene Einstellung und gibt dadurch auch neue Kraft für das, was auf einen zukommt.

Was haltet ihr von dieser #Selfcare-gewohnheit? Könnt ihr euch vorstellen, das auch mal auszuprobieren? Schreibt eure Meinung in die Kommentare. 🙂 Um keinen Post zu verpassen, folgt dem Blog auch gerne per E-Mail oder schaut auf Instagram vorbei.

Bis nächsten Sonntag,

Eure Leo! ❤

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