(Zu Hause) Motivation für Ziele und Verpflichtungen finden

Vor kurzem habe ich auf Instagram eine Umfrage zu meinen Blog- Themen gemacht. Dabei hat sich herausgestellt, dass Ihr wieder mehr zu Zielen und Zeitmanagement lesen wollt. Es kam die Frage auf, wie man sich zuhause zu produktivem Arbeiten motivieren kann.

Euer Wunsch sei mir befehl – hier sind meine Tipps, die mir immer wieder helfen, mich aus einem Motivationstief heraus zu holen und das sogar, wenn ich es mir eigentlich mit Chips im Bett gemütlich gemacht habe:

Austausch & Inspiration:

Tausche dich mit anderen, möglichst Gleichgesinnten über deine Ziele aus. Lass dich zum Beispiel, wenn du sowieso gerade wieder mal auf Social Media herum scrollst, von Accounts inspirieren, die ähnliche Ziele und Verpflichtungen verfolgen. Dadurch wirst du immer wieder damit konfrontiert und siehst, wie andere die Herausforderung meistern. Gerade jetzt ist eine gute Zeit, um nochmal deine Abos auf jeglichen sozialen Netzwerken auszumisten. Ich mache das immer mal wieder, vor allem dann, wenn ich merke, dass mir die Inhalte, die ich konsumiere, keinen Mehrwert mehr geben.

Handy außer Reichweite:

Manchmal hilft aber auch das nichts und es demotiviert uns nur noch mehr zu sehen, wie erfolgreich andere sind, während wir auf der Couch rum sitzen. Da hilft nur noch Abstand und kalter Entzug. Der muss nicht mal lang sein, aber es tut unserer Konzentration wirklich gut, das Handy mal in einen anderen Raum zu legen oder von einem Familien-/WG-Mitglied für eine bestimmte Zeit von uns fernhalten zu lassen…

Die „Mal-eben-Aufgaben“ zuerst:

Ein Tipp, den ich oft von Zeitmanagement-Experten gehört habe: Man soll die Aufgaben/To do´s, die sich ganz schnell (unter 10 Min.) erledigen lassen, direkt als erstes angehen. Das Erfolgsgefühl beim Abhaken gleich mehrerer Aufgaben in kurzer Zeit motiviert, uns auch die größeren und anstrengenderen zu stellen. Bei mir ist das auch oft so, probiert es einfach mal aus!

Wenn man so viel zu Hause ist, fällt mir schnell die Decke auf den Kopf und ich denke zu viel nach… mir hilft es, da (fast) täglich Sport zu machen.
Ich versuche aktuell, mehrmals pro Woche etwas Französisch zu lernen, weil das schon so lange ein Ziel von mir war.

Befrei dich von der Last:

Manchmal liegt die Last einer riesigen Aufgabe den ganzen Tag schwer im Magen. Man hat bei allem, was man vorher tut, im Hinterkopf, dass diese eine Sache noch auf dich wartet. Wenn ihr dieses Gefühl kennt und auch so sehr hasst, dann hilft es euch wahrscheinlich mehr, das schlimmste To Do direkt als Erstes am Tag angehen. Und wenn ihr euch erst mal nur einen Timer auf 30 Minuten stellt, um den gröbsten Anfang zu schaffen, ist das auch schon gut, denn der Anfang ist ja meist das Schlimmste und macht uns am meisten Angst. Danach könnt ihr mit einem gutem Gefühl in den Tag starten.

Dein persönliches „Warum“:

Ihr hört es wahrscheinlich nicht zum ersten Mal, aber es ist wichtig, dein persönliches „Warum“ zu kennen. Ganz besonders bei Zielen, die nicht aus dem Außen kommen, sondern die du dir selbst gesetzt hast. Da verliert man schneller die Disziplin dran zu bleiben, ganz einfach, weil es keine Deadline, keinen Professor oder sonst wen gibt, der dich dazu zwingt. Dein WARUM ganz konkret aufzuschreiben und es dir zum Beispiel über den Schreibtisch oder gegenüber vom Bett aufzuhängen, wo du es immer wieder siehst und dadurch verinnerlichst, kann dir helfen, es nicht aus den Augen zu verlieren. Die Ausrede „ich weiß gar nicht, wieso ich mich da jetzt dran setzen sollte“ zählt nicht mehr!

Verbessere dein Mindset:

Das richtige Mindset erleichtert so viel, das merke ich selbst immer wieder – entweder weil ich mir mit negativen Gedanken selbst im Weg stehe oder weil ich es schaffe mich selbst aus einem (Motivations)Tief mit den richtigen Gedanken heraus zu holen. Etwas, das ich vor kurzem gelernt habe und das bei mir einen richtigen Aha-Moment im Bezug auf Entscheidungen hervorrief war, mir selbst eine simple Frage zu stellen: „Würde ich es bereuen, es nicht einmal versucht zu haben?“ Macht das mal selbst, wenn ihr das nächste Mal (an euch oder einer Sache) zweifelt.

Wofür müsst ihr im Moment extra Motivation aufbringen? Schreibt´s in die Kommentare! Ich hoffe von Herzen, dass euch diese Tipps auch so sehr helfen werden. In diesem Sinne wünsche ich euch ein erfolgreiche Woche!

Eure Leo ❤

3 Gedanken zu “(Zu Hause) Motivation für Ziele und Verpflichtungen finden

  1. Hallo Leo,
    danke für Deinen nützlichen Beitrag. Ich bin beim Stöbern darauf gestoßen und freue mich sehr, dass noch mehr Menschen den Wert von Zielsetzung und Selbstfindung und Zufriedenheit schätzen und dies praktizieren.
    Gerade habe ich noch ein paar andere Beiträge von Dir gelesen (#MentalHealth) und freue mich für Dich, dass Du geschafft hast, was nicht jeder schafft.
    Auch ich kenne diese Angst und ich kann Dir versichern, dass auch Du sie vollständig überwinden kannst. Ich habe es geschafft, mit viel Arbeit an mir, jeden Tag und dem Ziel, so nicht mehr leben zu wollen. Das das Leben mehr ist, als auf die Meinung anderer zu hören, Kritik zu fürchten oder andere unwichtige Dinge über die eigene Zufriedenheit zu stellen.
    Auf meinem Blog gebe ich dazu auch ein paar Tipps (okay, mehr als ein paar :)) und vielleicht sind auch für Dich Anregungen dabei.
    Ich wünsche Dir alles Gute und Gesundheit (mental und physisch).

    Liebe Grüße

    Janina Laurien

    janinalaurien.com
    BlogBeauty- Mind Soul Body

    Gefällt 1 Person

    1. Danke für deinen lieben und ehrlichen Kommentar 😍 habe mich sehr darüber gefreut… Auf jeden Fall werde ich mich auf deinem Blog auch umschauen, das klingt sehr interessant! Ich wünsche Dir genauso alles Gute!

      Liken

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