Das etwas andere Break Up- Album: mein Album des Monats August

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Hallo ihr Lieben!

Ich melde mich zurück mit einem neuen Blogpost aus dem Bereich Musik. Ich dachte mir, es ist mal wieder Zeit euch mein Album des Monats vorzustellen, denn diesen Monat hat sich ganz deutlich ein Album heraus kristallisiert, das ich wirklich rauf und runter gehört und gefühlt all meinen Freundinnen schon ans Herz gelegt habe. Es ist Folgendes:

I’M DOING IT – E^ST

E^ST, das ist eine Indie/Alternative-Pop Singer-Songwriterin namens Melisa Bester. Die Newcomerin kommt aus Südaftrika, ist jedoch hauptsächlich in Australien aufgewachsen. Nach ihren ersten Songs ging sie schon schon als Vor-Act von Twenty One Pilots mit auf Tour. Nach vier EPs ist I´M DOING IT ihr erstes Studioalbum. Produziert wurde es von Jim Eliot, der auch schon mit Ellie Goulding und Olly Murs zusammengearbeitet hat. Und dieses Album hat es in sich.

Auf den ersten Blick: ein ganz typisches Breakup-Album. Es enthält natürlich typische Trauer-Songs, in denen Einsamkeit und Bitterkeit, wie wir sie alle von Herzschmerz kennen, ihren Platz finden. Dazu gehören z.B. „I´M NOT FUNNY ANYMORE“ und „FOUND SOMEBODY“. Für mich klingen diese jedoch fast schon etwas fahl und gehen zwischen den anderen Songs unter. Das Album beginnt recht unscheinbar mit dem Intro „FIT FOR COMPANY“. Es ist eine Momentaufnahme der Misere. Das Gefühl, dass die Welt nach einer Trennung stehen bleibt. „You shut me down and I don’t know who the hell I am now„. Sie fühlt sich verloren, orientierungslos.

FLIGHT PATH baut dann erst mal auf die Gefühle von Einsamkeit und Nostalgie auf, doch mit MAYBE IT´S ME erfolgt ein Bruch. E^st singt hier davon, wie sie lansam die Kontrolle über ihr Leben zurück gewinnt: indem sie einsieht, dass sie ihr Leben selbst in der Hand hat und niemand anderen dafür verantwortlich machen kann. Es ist ein Befreiungsschlag und pures Empowerment. Und so ist auch der Sound: aufgeregt, unruhig, fröhlich. Doch immer wieder kommen „was wäre wenn…“-Gedanken hoch, die Trauer ist noch nicht überwunden, „FRESH OUT OF LOVE“ klingt durch die Streicher und den Blues-Stil melodramatisch, ist aber gleichzeitig einsichtig und ernüchternd rational:

„I’ve been really picky, guess I picked the wrong kind
I wasn’t really looking when I saw the warning signs
I should have been the one that I was loving all along“

Am kraftvollsten ist für mich persönlich der Abschluss des Albums. „WALKING HOME IN THE RAIN“ ist eine wahre Hymne auf das Leben, die man einfach auf voller Lautstärke hören und mit singen muss. Manchmal braucht man eben einfach nur nachts mit seinem Lieblingslied auf den Ohren durch die Dunkelheit zu laufen und es kann sich trotz aller Probleme wie das pure Glück anfühlen.

Der Titelsong des Albums ist eine Reise zu sich selbst. Ich höre da erwachende Selbstliebe heraus und die Erkenntnis, dass man nicht versuchen sollte, eine Lücke im Leben mit Bestätigung durch einen Partner zu füllen, sondern Erfüllung immer zuerst in sich selbst suchen sollte. Und genau diese Messages sind es, die das Album für mich besonders wertvoll machen.

„I’d always think about us
I never thought about me
But now I’m all about
me“

Musikalisch ist das Album ziemlich abwechslungsreich. Mal singt East ganz roh nur zu Klavier oder Gitarre (TURN), mal ganz groß elektronisch aufgefahren oder mit Autotune (FOUND SOMEBODY). Insgesamt klingt I´M DOING IT einfach nach purer Jugend, nach dem tragisch-schönen Leben. Da geht es aber längst nicht nur um Herzschmerz, sondern ums Hinfallen und Aufstehen, um Fehler, um Hoffnung und ums Erwachsen-werden.

Was ist euer Eindruck von dem Album? Und welche Musik habt ihr im August rauf und runter gehört? Teilt es gerne in den Kommentaren! Und falls ihr es noch nicht tut, folgt mir gerne auch auf Instagram, da bin ich zur Zeit sehr aktiv und teile viele Beiträge zum Thema Selbstliebe und Mut und jeden Sonntag gibt´s neue Musik-Tipps von mir.

Bis bald, eure Leo. xoxo

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